33-3-D-Stempel

19,00 

In diesem Praxisbeispiel wird ein Stempel, welche in die Baugruppe „Locher“ eingebaut wird, spezifiziert.

Sie erhalten beim Kauf dieses Produktes ein Video (Step-by-Step-Guide) und eine pdf-Datei mit einem Vorher-Nachher-Vergleich.

Beschreibung

Hier spezifizieren wir den Stempel der Baugruppe „Locher“.

Das ist ein klassisches Beispiel wie es in Abschlussprüfungen metalltechnischer Berufe verwendet wird.

In einem Vorher-Nachher-Vergleich wird gezeigt, wie eine zunächst mehrdeutige Zeichnung in eine ISO-GPS-konforme und damit funktionsgerechte Spezifikation überführt wird.

Spezial: Das Bauteil wird vollständig individuell beschrieben. Die Allgemeintoleranz ISO 22081 ist somit nicht notwendig.

Dauer Erklärvideo: Ca. 17 min.

Varianten: nein

Schwierigkeitsgrad: Eignung 1-2

 

Beschreibung des Schwierigkeitsgrades bzw. Eignung für den Anwender:

1 – Der Anwender besitzt elementare Grundkenntnisse, hat aber die ISO GPS noch nicht häufig in der Praxis angewendet und möchte erste „Gehversuche machen“.

2 – Der Anwender besitzt Grundkenntnisse, hat aber Unsicherheiten bei der Anwendung der ISO GPS und möchte sich generell sattelfester machen. Punktuell werden „speziellere bzw. komplexere“ Modifikatoren (diese werden in der Ausschreibung dann in der Regel aufgeführt) angewendet..

3 – Der Anwender besitzt gute Kenntnisse, kann häufig verwendete ISO GPS Werkzeuge bereits problemlos anwenden und möchte punktuell anhand typischer Funktionsbeschreibungen, welche in der Regel auch produktspezifisch sind (z.B. Rasthaken an einem Kunststoff- Spritzguss-Teil, speziellere Bohrmuster, also Elementgruppen usw.) in dem Beispiel verwendete (also in der Beschreibung ausgeschriebene) Modifikatoren (z.B. nur-Richtung oder bestimmte Kombinationen der Maßtolerierung, sowie SIM oder ähnliches), sein Wissen weiter vertiefen.

4 – Der Anwender besitzt sehr gute Kenntnisse, arbeitet schon lange Zeit mit ISO GPS und möchte sehr spezielle Anwendungen bzw. Modifikationsoperationen, welche in der Regel auch komplexere funktionelle Anforderungen und Produkte beschreiben, kennen lernen. Hierfür werden z.B. Situationselemente, Referenzelemente, Filterangaben usw. benötigt.

Verwendete Spezifikationsmodifikatoren

Neben den häufig verwendeten Werkzeugen (Profil, Position, Bezüge usw.) wurden folgende Operatoren verwendet:

  • Hüllbedingung 
  • GN Modifikator – kleinstes umschriebenes Größenmaß
  • UZ – Spezifiziert versetzte Toleranzzone (Unsymmetrische Zone) 

Normen

Folgende Normen sind hilfreich bzw. wurden verwendet:

  • ISO 129-1      Technische Produktdokumentation (TPD)
  • ISO 1101       Geometrische Tolerierung – Tolerierung von Form, Richtung, Ort und Lauf
  • ISO 1660       Geometrische Tolerierung – Profiltolerierung
  • ISO 14405-1 Dimensionelle Tolerierung – Lineare Größenmaße
  • ISO 5459       Geometrische Tolerierung – Bezüge und Bezugssysteme
  • ISO 6411       Vereinfachte Darstellung von Zentrierbohrungen

Spezial:

  • ISO 21204      Geometrische Tolerierung – Spezifikation von Übergängen

 

Zusätzliche Informationen

Es handelt sich nicht um eine vollständige Spezifikation. Z.B. werden folgenden Themen nicht behandelt:

  • Kanten undefinierter Gestalt (ISO 13715)
  • Oberflächenanforderungen (ISO 1302 bzw. ISO 21920)
  • Erforderlich Angaben in einem Schriftfeld (ISO 7200)